Die SPD München setzt sich für eine soziale Belegungsquote („Ausbildungs-SoBoN“ ?) bei gewerblichem Wohnen für Studierende/Auszubildende ein, das betrifft gewerbliche Boardinghäuser als auch gewerbliche Studierendenheime, um für Bafög- Empfänger:innen/Förderberechtigte eine relevante Quote an Appartmens zu einem reduzierten Mietpreis anbieten zu können.
Begründung:
Singlewohnen boomt derzeit nicht nur in München, sondern in ganz Deutschland. Als Alternative zu wenig nachgefragten Büroflächen ist das gewerbliche Wohnen zu einem neuen Geschäftsmodell im Neubau geworden. Diese, meistens möblierte 1-Zimmer- Appartments sind unverhältnismäßig teuer und für die oben Genannten nicht bezahlbar. Das betrifft auch die gewerblichen Studierendenheime. Auch diese Bauvorhaben profitieren von der vorhandenen Infrastruktur und Baurechtsschaffung, daher sollen diese an den Kosten für die Ausbildung des Nachwuchses beteiligt werden. Bafögberechtigte, Studierende und Auszubildende mit geringem Einkommen brauchen unsere Unterstützung, um sich das Studium/die Ausbildung in München leisten zu können. Gut ausgebildeter Nachwuchs ist unsere Zukunft und mit der Quote können wir den Betroffenen helfen, sich auf ihre Ausbildung zu konzentrieren und nicht das Studium/Ausbildung vorzeitig abbrechen zu müssen, um ihre Existenz zu sichern.